Schritt für Schritt zum eigenen Projekt

 

      1. Schritt  -   Wie wollen Sie vorgehen?

      2. Schritt  -   Lassen Sie sich informieren

      3. Schritt  -   Den richtigen Planer finden und umsetzen

 

 

Schritt 1: Umsetzen oder umsetzen lassen?

Es gibt momentan auf dem Markt zwei große Trends, zwischen denen man sich entscheiden kann:

  • Man nimmt die Umsetzung ganz normal selber in die Hand, sucht sich Experten, Handwerker, und dann ist irgendwann das Projekt abgeschlossen. Die Einsparungen und Vergütungen kommen ausschließlich Ihnen zugute.
  • Man sucht sich einen Anbieter, der Komplettlösungen verkauft. Der Anbieter kümmert sich nach einem Vertrag dann um die gesamte Abwicklung (Bei Solaranlagen gibt es z.B. das gängige Modell, dass ein Versorger Ihr Dach von Ihnen kostenpflichtig pachtet und Ihnen danach den Strom der eigenen Dachanlage zu einem günstigen Tarif verkauft).

Wirtschaftlich sind beide Modelle. Sie müssen sich nur selber klar machen, wie viel Zeit Sie in Ihre Maßnahme investieren wollen und bei welcher Maßnahme Sie sich subjektiv sicherer fühlen.

 

 

Schritt 2: Voruntersuchung und erste Beratung

Voruntersuchung:

Jeder Bau braucht einen guten Rat. Doch vor der richtigen Beratung sollten Sie eine grobe Vorstellung haben, wie es um Ihr Grundstück steht. Es ist also nützlich vor einer Erstberatung einen passenden Energiecheck durchzugehen. Sie können aber auch direkt mit der Energieberatung starten.

Wenn Sie nur wissen, dass sie etwas machen wollen, aber nicht was, wählen Sie einfach den allgemeinen Neubau- oder Modernisierungscheck:

 

Wenn Sie sich konkret für eine bestimmte Maßnahme interessieren, ist bei diesen Checks vielleicht etwas dabei:

 

Sparfüchse können sich hier auch direkt nach Fördermitteln umschauen:

 

Die Beratungsstunde

Was unsere Checks nicht können, kann ein Energieberater. Mit diesem können Sie Detailfragen klären und auch in den Checks nicht enthaltene Maßnahmen besprechen (z.B. das Thema „Kleinwindanlagen“).

Falls Sie mit den Checks nicht klargekommen sind, kann aber auch dieser Ihnen eine grobe Einschätzung geben, welche Maßnahmen auf Ihrem Grundstück sinnvoll sein könnten.

Deswegen haben die Verbraucherzentralen zusammen mit dem Lahn-Dill-Kreis die Energiesprechstunden ins Leben gerufen.

Weitere Energieberatungsangebote finden Sie hier

 

Tipp:

Haben Sie bereits einen Energiecheck gemacht, sparen Sie nicht nur Zeit in der Beratung, sondern sind auch in der Lage einzuordnen, ob der Experte Sie tatsächlich richtig berät.

Zusätzlich müssen Sie nicht zwingend eine zweite Meinung einholen, wenn der Energieberater und die Checks auf die gleichen Ergebnisse kommen.

 

 

Wie weitermachen nach der ersten Beratung?

 

Sie sind damit unzufrieden oder das Empfohlene passt absolut nicht zu dem Ergebnis der Energiechecks: Hier ist eine zweite Meinung sinnvoll. Unter folgendem Angebot finden Sie eine große Auswahl an zertifzierten Gebäudeenergieberater/innen:

www.energie-effizienz-experten.de

Wichtig:

Der Experte sollte wirklich ein Experte für Ihr Themengebiet sein. Optimalerweise kennen Sie ehemalige Kunden.

 

Sie sind zufrieden mit der Beratung, möchten aber noch mehr wissen: Lassen Sie einen Energieberater bei sich zuhause vorbeischauen. Bei einer solchen Detailbetrachtung können Sie kann der Energieberater noch klarere Einschätzungen zu Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln geben. So erhalten Sie noch größere Sicherheit darüber, welche Maßnahmen wie umgesetzt werden könnten und sollten. 

https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/bei-ihnen/ 

Oder Sie suchen ebenfalls www.energie-effizienz-experten.de auf.

 

Jetzt wissen Sie alles wichtige und sind Sie bereit für die Umsetzung!

 

 

Schritt 3: Plan und Umsetzung

 

Förderung oder einfach loslegen?

 

Wir empfehlen angesichts der hohen Fördersätze (bis zu 45% Zuschuss) jedem sich sein Projekt fördern zu lassen. Allerdings muss dafür auf den Fördermittelbescheid gewartet werden, was einige Monate dauern kann (Beantragen muss meist Ihr Energieberater). 

Wird angefangen, bevor der Förderbescheid auf dem Tisch liegt, entfällt der Förderanspruch. Allerdings dürfen Sie sich in der Zeit, wo Sie auf die Förderung warten schon einmal nach Handwerkern für die Umsetzung umsehen.

 

Wichtig: Nur "Energie-Effizienz-Experten" (Dena-Energieberater) dürfen alle bundesweiten Fördermittel beantragen. Diese finden Sie hier: www.energie-effizienz-experten.de

 

Wenn Sie keine Förderung wollen, können Sie direkt anfangen!

 

Handwerker finden:

Wir empfehlen das unabhängige Branchenbuch Rat und Tat von CO2-Online:

 

Es gibt aber auch noch weitere private Suchportale.

 

 

Jetzt haben Sie alles was Sie brauchen!

 

 

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Kontakt

Ingo Dorsten
Energie- und Klimaschutzmanager für den Lahn-Dill-Kreis

Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar

06441 407-1865
ingo.dorsten@lahn-dill-kreis.de

Energieberater oder Gebäudeenergieberater?

Grundsätzlich ist beides sehr ähnlich. Beide Berufsgruppen haben die Aufgabe, Ihnen eine Hilfestellung zu energetisch sinnvollen aber auch wirtschaftlichen Maßnahmen und Fördermitteln für Ihre Wohnung oder ihr Haus zu geben.

Es gibt aber einen bedeutenden Unterschied:

Der Begriff „Energieberater“ ist nicht geschützt, während „Gebäudeenergieberater“ ein staatlich anerkannter Abschluss ist, der regelmäßige Fortbildungen mit einschließt.

 

Der Vorteil von Gebäudeenergieberatern ist, dass sie staatlich gefördert werden und auch Fördermittel beantragen dürfen.

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